DBSH beim 13. Expertengespräch der Difu vertreten

Zum 13. Expertengespräch mit dem Themenkomplex „Mehr Inklusion/Wirksameres Hilfesystem/Weniger Schnittstellen“ lud das „Deutsche Institut für Urbanistik“ (Difu) Ende Oktober 2019, leitende Fach- und Führungskräfte aus den öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe, des Gesundheitswesens, der Behindertenhilfe und der Eingliederungshilfe sowie der Schulen, nach Berlin ein. Der „Deutsche Berufsverband für Soziale Arbeit e.V.“ (DBSH) wurde von der Sprecherin des Funktionsbereiches „Kinder- und Jugendhilfe“, Heidi Bauer-Felbel, vertreten.

Um die 50 Experten_innen debattierten am 13. Expertengespräch Ende Oktober 2019 darüber, wie die Belange aller Kinder und Jugendlichen in einem „modernisierten“ und inklusivem SGB VIII berücksichtigt werden können. Dabei sollten weniger Schnittstellen und wirksamere Hilfesysteme das Ziel sein. Dazu waren, zur Gestaltung der konkreten möglichen Paragrafen im SGB VIII, jeweils drei tendenzielle Lösungsvorschläge des Bundesministeriums vorgelegt worden.In den Gesprächen konnte festgestellt werden, dass das neue Gesetz generell inklusiv gestaltet werden muss. Im Detail wurde allerdings auch hier die Herausforderung deutlich einen Prozess zu gestalten, in dem unterschiedliche Systeme zusammengeführt werden sollen. Die Tatsache der realen gegenwärtigen Zustände in der Jugendhilfe, sowie das Problem des aktuell bestehenden gravierenden Fachkräftemangels, spielten in den Gesprächen allerdings keine eine Rolle. Es bleibt abzuwarten, wie weit das Fachministerium auch diese Vorschläge des Expertengespräches in einem zu erwartenden Gesetzentwurf aufnehmen wird.

Der DBSH wird den weiteren Prozess weiter engagiert und kritisch begleiten.

Von: Heidi Bauer-Felber und Sven Mohr, erste Veröffentlichung auf der Website des DBSH

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