Schlichtungsempfehlung für die Sozial- und Erziehungsberufe mit fast 70% abgelehnt. Die Zeichen stehen auf Streik mit unkonventionellen Mitteln

Die Gewerkschaftsmitglieder in den Sozial- und Erziehungsberufen (TVÖD) wurden befragt. Fast 70% in verdi und GEW und über 60% vom dbbtarifunion sind gegen die Schlichterempfehlung, denn die Sozialarbeiter*innen wären ganz leer ausgegangen und für die große Masse der (nur Teilzeit arbeitenden) Erzieherinnen wären nur ca. 40 Euro Brutto mehr rausgekommen. Ein Hohn und ein Spaltungsversuch, denn KiTA-Leitungen sollten 300-600 Euro mehr bekommen. Außerdem mangelt es an Anerkennung der Berufserfahrungszeiten. Und dieser "Witz" sollte zudem noch eine EGO-Tariflaufzeit von 5 Jahren haben ?

Die Delegiertenkonferenzen und Bundestarifkommissionen tagen nun, die sog. "Friedenspflicht" endet und die Verhandlungen mit dem VKA (Verband kommunaler Arbeitgeber) gehen ab 13.8. weiter.

Unkonventionelle Streikformen werden kommen, die verantwortlichen Politiker*innen, teilweise selbst im VKA  vertreten, sollen mit ihren eigenen wohlfeilen Äußerungen ("Wir sind auch für eine Auwertung der Sozialberufe" oder "Zu wenige junge Menschen ergreifen den Erzieherinnenberuf wegen der niedrigen Löhne dort") konfrontiert werden.

solidarisch SuE

Die Zeichen stehen auf Weiterstreiken, in "unkonventioneller Form", wie Frank Bsirske in einer Pressekonferenz erklärte.

Stellungnahmen vom dbbTarifunion

Stellungnahme der GEW

martinshof aufwerten

 

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