Bremer Bürgerschaft debattiert über die Situation der SozialarbeiterInnen im Jugendamt

Die Debatte in der Bremer Bürgerschaft zur Situation der SozialarbeiterInnen (Businessprache: "Casemannager") im Jugendamt Bremen kann auf VIDEO (vimeo) nachverfolgt werden. Top 14 ab Std/Min 2:52:00 (unten der link) . Sehr gut, was Cindi Tuncel von den Linken zur Fallzahlbegrenzung (max. 30 Fälle) und  zur problematischen Ausgestaltung des Bremer Kinder- und Jugendnotdienstes sagt. - Und die angesprochene Forderung nach Überleitung vom TV-L auf den TVöD (wird nämlich im Bremerhavener Jugendamt gezahlt) verdient beachtet zu werden.

Erschreckend inkompetent, was einige Vertreter*innen der Bremer Regierungsparteien (SPD und Grüne) in der Bürgerschaftsdebatte von sich geben.

http://vimeo.com/album/2700731/video/107230715

Die CDU versucht Wahlkampf (in Bremen Mai 2015) mit dem Thema zu machen und scheint einen Hang zu LAW AND ORDER Politik (wie auch die Hamburger SPD) zu haben. Hier die Antwort des Senats auf die Anfrage der CDU im Wortlaut: 2014-07-29_Drs-18-1509_234e6

Auf dieser WEB-Seite wurde zu dem Thema eine ausführliche Stellungnahme von Prof. Neuffer aus Hamburg online gestellt, die

Mehr Zeit für Klienten – weniger Regelungen und Kontrollen

fordert.

Das in der Debatte oft als sozialräumlich/zukunftsweisend zitierte Bremer ESPQ Modellprojekt in einem Bremer Stadtteil, welches jetzt auf alle Stadtteile übertragen wird (mithilfe amtsinterner Fortbildungen/Umsteuerungen durch das Lüttringhaus-Institut) wird vom Personalrat argwöhnisch kritisiert, weil es - wie immer - mit viel zu wenig Personal unterfüttert ist. Das ESPQ Modellprojekt wird in einer fundierten Stellungnahme unseres Bündnismitglieds Prof. Mechthild Seithe ausführlich und differenziert kritisiert. Hier der link zu dem Dokument.

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