ASD-Chef in Hamburg-Eimsbüttel (im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum tragischen Tod von Yagmur) wurde deutlich: „Das Jugendamt ist nicht arbeitsfähig!“

(s.u. mopo + taz Presse zu PUA 4.6.2014) Sozialsenator Scheele hat nun 26 neue Stellen und einige zeitl. befr. Arbeitskräfte zugesagt, aber wo ? Im Leitungsbereich und für die Umsetzung der bei Kollegen*innen stark kritisierten Software "Just-IT".

Die Kollegen*innen, die unter extremer Fluktuation leiden, sowie die Gewerkschaften ver.di und GEW fordern seit Längerem eine deutliche Fallzahlbegrenzung auf 28 Fälle pro Vollzeitstelle. Dafür bräuchte es deutlich mehr Stellen, und zwar in der konkreten Fallarbeit im direkten Kontakt mit den Familien.

Sozialsenator Scheele ist darauf schon seit Jahren hingewiesen worden, nachdem Jessica (✝5) aus Jenfeld und Chantal (✝11) aus Wilhelmsburg gestorben waren. Das rigide Sozialkürzungsprogramm der alleinregierenden SPD sah anderes vor.

http://www.mopo.de/nachrichten/fall-yagmur-asd-chef-stein---das-jugendamt-ist-nicht-arbeitsfaehig--,5067140,27339238.html http://www.taz.de/Konsequenzen-aus-dem-Fall-Yagmur/!139876/

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