Mahnwache und Bündnissitzung am vergangenen Mittwoch in Hamburg

Am vergangenen Mittwoch wurde das Verfahren des privaten Trägers MIKO gegen den Hamburgischen Senat und dessen rechtlich mehr als bedenkliche Umsteuerungspolitik in der Kinder- und Jugendhilfe eröffnet. Mit großem Respekt verfolgen wir das couragierte Handeln dieses Trägers, dieser unseligen hamburgischen Jugendhilfepolitik des Ettikettenschwindels und dem damit verbundenen Versuch, den Rechtsanspruch für Kinder- und Jugendliche und deren Familien auszuhöhlen, rechtlich in die Schranken zu weisen. Deshalb war es uns wichtig, diesen Schritt mit einer Mahnwache zu begleiten.

Im Anschluss tagte das Bündnis und beschäftigte sich mit Strategien, wie es weiter Einfluss auf die zukünftige Gestaltung der Kinder- und Jugendhilfe gewinnen kann und dem von Hamburg in den Bund getragenen Absichten einer ökonomisierten Jugendhilfe einen Ansatz entgegenzusetzen, der sich an der Ethik einer am Subjekt orientierten und die Hilfe zur Selbsthilfe betonenden Kinder- und Jugendhilfe orientiert. Dabei verweisen wir gezielt auf die gegebenen gesetzlichen Grundlagen des inklusiv konzipierten Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII).

Matthias Heintz, Bündnissprecher, 15. März 2013"

Mahnwache

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