Brief an Staatsrat Pörksen vom 5. Dezember 2011

Bündnis für Kinder- und Jugendhilfe
Sprecher: Matthias Heintz
Obere Str. 16
37130 Gleichen
 
 
 
 
Herrn Staatsrat Pörsken
Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg

 

Betreff: Aufforderung zur Beteiligung der Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe
 
 
Sehr geehrter Herr Staatsrat Pörksen,
 
herzlichen Dank für Ihre Antwort vom 7. November. Durch eine Verzögerung im postalischen Verlauf hat Ihr Brief uns erst kürzlich erreicht. Wir bitten um Verständnis für die dadurch entstandene Verzögerung unserer Antwort.
 
Wir haben uns gefreut, durch Sie nun auch schriftlich bestätigt zu bekommen, dass die Absicht, den individuellen Rechtsanspruch in Frage zu stellen, nicht mehr auf der Tagesordnung ist.
Dennoch besteht für uns nach wie vor dringender Gesprächsbedarf. Wir möchten uns mit Ihnen über die Konsequenzen der Vorschläge und Planungen unterhalten, die Sie z.B. in ihrem Artikel im "FORUM für Kinder- und Jugendarbeit" unterbreiten. Eine Neu- und Umgestaltung der Jugendhilfe ist auch aus unserer Sicht notwendig. Allerdings setzen wir andere Schwerpunkte, sehen zum Teil andere Erfordernisse und auch andere Lösungswege.

 
Darüber hinaus möchten wir mit Ihnen einen Weg finden, wie unser Bündnis als Vertretung der Profession in Zukunft kontinuierlich an dem Diskussionsprozess beteiligt werden kann.
Wir nehmen Ihr Gesprächsangebot deshalb gerne an. Wir möchten dieses Gespräch als Podiumsdiskussion in Berlin gestalten und schlagen dafür folgende Freitag-Termine vor:
 
3. Februar, 10. Februar oder 17. Februar, jeweils 15.00 Uhr.
 
Um den Veranstaltungsort werden wir uns bemühen, sobald wir einen gemeinsamen Termin gefunden haben. Bitte teilen Sie uns mit, welcher Termin bei Ihnen möglich ist bzw. nennen Sie uns ihrerseits Terminvorschläge.
 
 
mit freundlichen Grüßen
 
Matthias Heintz
(Sprecher des Bündnisses Kinder- und Jugendhilfe, Sprecher der AG KJHG und Rechtansprüche beim Fachbereich Kinder- und Jugendhilfe des DBSH, Ansprechpartner für die Freien Träger beim DBSH, Beauftragter des DBSH in der National Coalition)
 
 
Dieser Brief wird mitgezeichnet von
 
Prof. Dr. Michael Böwer für den Fachbereich Kinder- und Jugendhilfe des Deutschen Berufsverbandes für Soziale Arbeit DBSH
 
Prof. Dr. Mechthild Seithe und Beate Köhn für das Unabhängige Forum Kritische Sozialarbeit
 
Harald Giesecke, ver.di, für die Bundesfachgruppe Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe
 
Prof. Dr. Michael Klundt, Professor für Kinderpolitik, Hochschule Magdeburg-Stendal,
 
Steffen Käthner, Mitglieder im Beirat des Bundes demokratischer Wissenschaftler/innen (BdWi)
 
Prof. Dr. Nicola Wolf-Kühn, Hochschule Magdeburg-Stendal, Sozialmedizin
 
Prof. Dr. Michael Kraus, Hochschule Magdeburg-Stendal
 
Eckart Peter Günther, Gilde Sozialarbeit, für die Redaktion des „Gilde Rundbriefes“
 
Dr. Rita Braches-Chyrek, Bergische Universität Wuppertal, Fachbereich G - Bildungs- und Sozialwissenschaften, Sprecherin der Gilde Sozialarbeit

Comments are closed.