Stellungnahme des SOS-Kinderdorf e.V. Deutschland zur Initiative ?Wiedergewinnung kommunalpolitischer Handlungsfähigkeit zur Ausgestaltung von Jugendhilfeleistungen?

Sehr geehrte Damen und Herren, der Vorstand des SOS-Kinderdorf e.V. hat sich in seiner letzten Sitzung mit der oben genannten Initiative zur Änderung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes beziehungsweise zur Umstrukturierung von Hilfen zur Erziehung befasst. Mit großer Sorge sehen wir den Vorschlag, den individuellen Rechtsanspruch auf Hilfe zur Erziehung zu ändern beziehungsweise einzuschränken. In einer Stellungnahme, die diesem Schreiben beigefügt ist, haben wir unsere erheblichen Bedenken an dem Vorstoß zum Ausdruck gebracht. Hiermit bitten wir Sie, die Anliegen der Stellungnahme im Interesse von hilfsbedürftigen jungen Menschen und ihren Familien sowie im Sinne funktionaler Kinder- und Jugendhilfestrukturen in Ihren verbandsinternen Auseinandersetzungen zu berücksichtigen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Kristin Teuber im Sozialpädagogischen Institut des SOS-Kinderdorf e.V. (Tel.: 089/12606-453). Mit freundlichen Grüßen Prof. Dr. jur. Johannes Münder Vorstandsvorsitzender des SOS-Kinderdorf e.V. Den Originalbrief als pdf herunter laden.

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